Workshop „Traumafolgen in der Sterbebegleitung“

Im Rahmen des Hospizherbstes 2019 präsentierten wir am 28.09.2019 eine Fortbildung über den Umgang mit Traumafolgen in der Sterbebegleitung.

In der Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase werden häufig traumatische Erfahrungen wieder lebendig. Zwei Drittel der Menschen über 70 Jahre wurden im Krieg und der Nachkriegszeit traumatisiert. Ein Drittel der Frauen musste auch in „Friedenszeiten“ eine traumatische Erfahrung machen.

In dem Seminar wurden Phänomene von Traumafolgen und die Hintergründe von deren Wirksamkeit vorgestellt und Wege des Umgangs mit ihnen in der Hospizarbeit erarbeitet. Dabei wurde auch auf die Begleitung der Angehörigen eingegangen, die co-traumatisiert sein können oder als Kinder und Enkel*innen unter den Folgen von transgenerativer Traumaweitergabe leiden.

Der Referent Dr. Udo Baer hat mit seinem umfangreichen Erfahrungsschatz die Inhalte und Umgangskompetenzen praxisnah vermittelt. Er ist Gesundheitswissenschaftler, Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ und Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB) und Autor.

Auf der Homepage von Dr. Udo Baer lassen sich noch weitere Informationen finden.

(Bildrechte: Dr. Udo Baer)