Ein besonderes Dankeschön in besonderen Zeiten

Jede Spende und jede Zuwendung sind hilfreich. Sie unterstützen unsere Arbeit für schwerstkranke Menschen und deren Angehörige und erfüllen uns mit großer Dankbarkeit.

Gerade in den besonderen Zeiten von Corona, die auch für uns im stationären Hospiz und im ambulanten Hospizdienst eine Herausforderung sind, hat jede Geste ein besonderes Gewicht. Gern möchten wir an dieser Stelle Gabriele Naht, Diana Koehler und Conny Wassermann für ihre Unterstützung danken.

Gabriele Naht, deren Tante wir durch unseren ambulanten Hospizdienst betreut haben, hat sich bei unseren Mitarbeiter*innen so gut aufgehoben und begleitet gefühlt, dass sie gern etwas an uns zurückgeben wollte. Dies sollte nicht in Form eines Geldbetrages geschehen, sondern sie wünschte sich etwas Konkretes, das die Mitarbeiter*innen nutzen und sich daran erfreuen können. Frau Naht selbst liebt Blumen und Gärten sehr und so fielen ihr auch unsere Blumenkästen im Hospiz ins Auge, die zu dieser Zeit noch winterlich geschmückt waren. Mit Unterstützung einer kleiner Familiengärtnerei, die die Vorstellungen und Wünsche von Gabriele Naht umgesetzte, wurden nun wunderschöne Blumenkästen für unser Hospiz gestaltet. Sie bringen viel Leben und Freude für unser Haus und sehr gern schauen sich die Gäste, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen diese kleinen Kunstwerke an.

Diana Koehler absolviert gerade den Vorbereitungskurs für die Ehrenamtlichen im ambulanten Hospizdienst. Sie ist sehr kreativ, malt und zeichnet gern und beschäftigt sich mit Handarbeiten jeglicher Art. Vor einigen Jahren entdeckte sie das Nähen für sich und unternahm die ersten Schritte auf der alten Nähmaschine ihrer Mutter. Stundenlang übte sie und eignete sich verschiedene Techniken an. Nachdem sie zuvor gar nicht nähen konnte, hatte sie schon nach kurzer Zeit einen kleinen Stand mit eigenen Produkten beim Marzahner Erntedankfest, wo sie verschiedene Taschen, Kosmetiktaschen, Mützen und Schals für Babys anbot. Nach einer kleinen Nähpause wollte sie in Corona-Zeiten gern unsere Arbeit im Hospiz unterstützen und hat darum sehr hilfreiche Mundschutz-Masken für unsere Mitarbeiter*innen angefertigt, worüber wir uns sehr gefreut haben. Diana Koehler überlegt genau, welche Stoffe und Formen am besten funktionieren und probiert verschiedene Techniken, die sie immer weiter optimiert. Wer sich für eine Mundschutz-Maske von ihr interessiert, kann sich auch gern direkt an sie wenden: 0176 – 814 872 89.

Besonders in den Anfangszeiten von Corona waren Mundschutz-Masken ein rares Gut. Viele Unternehmen, die nicht mehr in ihrem ursprünglichen Sektor arbeiten konnten, fertigten Schutzmasken an, stellten Desinfektionsmittel her oder betätigten sich anderweitig für einen guten Zweck.
Davon inspiriert wollte auch Conny Wassermann unterstützen und Masken für die Bereiche fertigen, in denen sie dringend gebraucht werden. Sie ist daraufhin in Kontakt mit unserer Sozialarbeiterin Imme-Kathrin Bertheau getreten, die sich sehr über dieses Angebot gefreut und es dankend angenommen hat. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnte Conny Wassermann bereits seit der zweiten Märzwoche nicht mehr in ihrem ursprünglichen Arbeitsfeld tätig sein. So war das Nähen der Schutzmasken auch eine gute Gelegenheit für sie, sich auf etwas Sinnvolles und Positives zu konzentrieren. Wir haben uns über diese Hilfe sehr gefreut.

Ganz herzlichen Dank an unsere Spenderinnen!

Wer sich zusätzlich über Spenden für unser Hospiz informieren möchte, kann dies gern hier tun.

(Bildrechte: © Diana Koehler, Conny Wassermann)