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Ehrenamtliche Mitarbeit im Berliner Hospizdienst

Menschen in der schwierigen Zeit des Abschiednehmens benötigen mitunter jemanden an ihrer Seite, mit dem sie ihre Ängste und Sorgen aber auch Hoffnungen und Wünsche teilen können. Das Diakonie-Hospiz Lichtenberg in Berlin möchte dabei helfen, dass sterbende Menschen sich nicht allein gelassen fühlen. Dafür suchen wir immer wieder Ehrenamtliche, die Freude daran haben, sich auf den Kontakt und die Begegnung mit einem anderen Menschen einzulassen und diesen auf seinem je eigenen Weg zu begleiten. Einen Eindruck von der Tätigkeit Ehrenamtlicher im Hospiz vermittelt der nachfolgende Artikel: Zwei Männer auf dem Weg

Auf diese herausfordernde und anspruchsvolle Aufgabe werden die Ehrenamtlichen in einem mehrmonatigen Kurs vorbereitet, der zur Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer anregt. Näheres zu dem nächsten Kurs erfahren Sie hier: Ablauf und Inhalt des Vorbereitungskurses. Darüber hinaus erhalten unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auch kontinuierliche professionelle Begleitung in Form von Fallbesprechungen, Supervision und Fortbildungen.

Der nächste Kurs beginnt Anfang 2018. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die ehrenamtliche Mitarbeit ist eine sehr erfüllende Aufgabe, die von den Einzelnen immer wieder als sinnvolle und bereichernde Erfahrung erlebt wird. Einen Eindruck darüber vermittelt ein Gespräch Ehrenamtlicher mit der Redakteurin der Berliner Zeitung, Abini Zöllner: Berliner Zeitung – Geschenkte Zeit

Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engegements

  • schwerkranke Menschen und ihe Angehörigen zu Hause besuchen
  • Gästen im stationären Hospiz beistehen
  • in der Hauswirtschaft des stationären Hospizes mithelfen
  • Musizieren, Basteln, Backen….
  • Sitzwachen im Krankenhaus oder Pflegeheim durchführen
  • bei Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit mitarbeiten
  • den Freundeskreis unterstützen
  • die jeweils ganz persönlichen Gaben in die Begleitung von Menschen einbringen

Statements

Thomas Zupke-Pohl

Thomas Zupke Pohl

Sterbebegleitung heißt für mich, Mitmenschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Zu helfen das jeweils gelebte Leben Revue passieren zu lassen, das Gegenwärtige zu akzeptieren und dem Kommenden ohne Angst entgegen zu schauen. Es heißt für mich einfach für den Gehenden da zu sein, auch wenn nur für kurze Zeit.

Ingrid Ballweg

Ingrid Ballweg

Menschen am Lebensende befinden sich immer in einer besonderen, nicht alltäglichen, Situation. Für mich ergeben sich aus den Gesprächen mit diesen Menschen, neue, interessante und besonders intensive Eindrücke um mein eigenes Leben gelassener und intensiver zu erleben.

Mark Holzberger

Mark Holzberger

Ich erlebe unser Hospiz nicht nur als Ort des Sterbens. Wir kümmern uns immer auch – und gerade – um das Leben der Menschen. So stelle ich mir das vor, wenn man sich wünscht, dass nicht nur im Leben, sondern auch beim Sterben die Würde des Menschen im Mittelpunkt stehen sollte.

Brigitte Herrfurth

Vor vielen Jahren habe ich mich entschieden, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten, ihnen hilfreich zur Seite zu stehen. Ich bin immer wieder erstaunt über die Dankbarkeit und das, was ich selbst als Geschenk in meinem Herzen von den Gästen des Hospizes mitnehmen darf. Dafür danke ich allen.

Sie haben Fragen?

Wenn Sie sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit interessieren, finden Sie hier einen Fragebogen, den Sie ausgefüllt an uns zurücksenden können. Wir nehmen dann gern mit Ihnen Kontakt auf. Sie können sich auch direkt mit den KoordinatorInnen des ambulanten Hospizdienstes in Verbindung setzen:

Kristina Kraeusel

Kristina Kraeusel / Sozialarbeiterin

  (030) 54 72 57 13
  (030) 54 72 57 15
  k.kraeusel@keh-berlin.de

Krull

Heidi Krull / Krankenschwester und Psychoonkologin

  (030) 54 72 57 14
  (030) 54 72 57 15
  h.krull@keh-berlin.de