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Das freundliche Hospiz im Grünen: Wir helfen und begleiten am Ende des Lebens

Vogelgezwitscher, Kinderlachen, eine Schafherde: mitten im Berliner Landschaftspark Herzberge steht die Villa des Diakonie-Hospizes Lichtenberg: Im Jahr 2005 eröffnet, bietet das stationäre Hospiz schwerstkranken, sterbenden Menschen einen Ort des Lebens. Unterstützt und begleitet von unseren haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, können die Gäste des Hospizes und ihre Angehörigen diese kostbare Zeit miteinander gestalten, wie es ihren Vorstellungen und Wünschen entspricht.

Durch unsere ambulante Hospizarbeit werden ebenso schwerstkranke Menschen zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung oder auch im Pflegeheim besucht: Ehrenamtliche MitarbeiterInnen stehen den Betroffenen und ihren Angehörigen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung, unterstützen und entlasten, damit die häusliche Betreuung weiter möglich ist.

Die Hospizarbeit des Diakonie-Hospizes Lichtenberg möchte dazu beitragen, dass Menschen im Sterben nicht allein gelassen werden. Wir orientieren unsere Arbeit an christlichen Werten, unsere Angebote stehen jedoch allen schwerstkranken und sterbenden Menschen ganz unabhängig von ihrer religiösen und weltanschaulichen Ausrichtung zur Verfügung. Allen wollen wir ermöglichen, die letzte Lebenszeit in Würde und Selbstbestimmung zu gestalten.

Das Diakonie-Hospiz Lichtenberg ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie im Hospiz- und Palliativverband Berlin

Meinungen von Angehörigen

Frank Plötner und Familie

Familie PlötnerLiebes Team des Hospizes Berlin-Lichtenberg,
wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal für Ihre Menschlichkeit bedanken! Wir konnten unsere Mutter mit unserer Liebe die letzten Stunden mit Ihrer menschlichen Hilfe in Würde begleiten. Sie wird immer unter uns bleiben! Unsere Familie ist Ihnen sehr dankbar. Ich werde immer mal wieder etwas Süßes aus unserer Backstube bringen, denn Süßes macht bekanntlich glücklich und ich kann mich dann auch immer an das glückliche Leben meiner Mutter erinnern!

Liebe Grüße Ihr Frank Plötner und Familie
Berlin, im Juli 2017

Familie Roski

Frau Eckard mit Kindern

Liebe Schwestern und Pfleger, liebe Mitarbeiter des Hospizes,
ich und meine Familie möchten Ihnen von ganzem Herzen danken. Danken für die liebevolle Aufnahme meiner Mama in Ihrem Haus, ihrem letzten Zuhause. Von Beginn an hat sie sich geborgen und mehr als wohl gefühlt. … Es war so überwältigend sie so glücklich und zufrieden zu sehen. Sie weinte vor Freude, Glück und Wohlbefinden, was mich tief berührt hatte. Seit vielen Wochen ging es ihr nicht gut, sowohl seelisch als auch körperlich. In den kommenden Tagen fragte sie immer wieder – bin ich schon im Himmel? Denn nur dort ist es so schön. Wenn ein Bewohnter glaubt, im Himmel zu sein, dann ist das für das ganze Team eine Aussage, die die aufopferungsvolle, liebevolle Arbeit und das Engagement aller Mitarbeiter beschreibt, aber auch die Umgebung, die schöner nicht sein kann.

In tiefer Dankbarkeit Familie Roski
Berlin, im Juni 2017

Elke Wessel

Ehepaar Wessel…die Hoffnung, einen Ort der Ruhe und zuverlässigen pflegerischen und medizinischen Betreuung zu finden. Dies und noch viel mehr haben wir in Ihrem Haus vom ersten Tag an gefunden. Einen Ort der Gastlichkeit und Hilfsbereitschaft, mit echter, herzlicher Anteilnahme und Fürsorge nicht nur für meinen Mann, sondern ebenso für mich, die Familie, Freunde und Bekannte. Alle, die zu Besuch kamen, fühlten sich als Gäste willkommen und mit ihren Bedürfnissen und Wünschen freundlich auf- und angenommen, und aufs Beste versorgt. Mein Mann Norbert hat in Ihrem Haus nicht nur die medizinische Betreuung und pflegerische Versorgung gefunden, der er bedurfte, sondern sogar neue Freunde und Momente, in denen er sein Schicksal völlig vergessen und glücklich und zufrieden sein konnte. Es war eine wundervolle und wertvolle Erfahrung, zu erleben, dass es so etwas gibt. Und so schwer die Situation für Norbert und uns auch war, hat sie unser Leben bereichert.

Den vollständigen Wortlaut des Briefes von Familie Wessel können Sie hier lesen.

Doris Bürgow

Doris und Kurt Bürgow

Zu Hause hätte sich die Pflege meines Mannes schwierig gestaltet, zumal er unter akuter Atemnot litt und Schwierigkeiten beim Gehen hatte und schon sehr geschwächt war. Im Hospiz erhielt Kurt sofort ein Sauerstoffgerät. Grit und ich waren jeden Tag bei ihm, und er nahm mit uns am Alltagsleben im Haus teil. Drei anderen Mitbewohnern war das ebenfalls vergönnt, so waren untereinander Gespräche und Gedankenaustausch möglich. Je nach Wetterlage sind wir mit ihm im Landschaftspark Herzberge mit dem Rollstuhl spazieren gefahren. Ich konnte zeitweise in einem Angehörigenzimmer übernachten, war ab dem 8. November durchgängig dort und damit in seiner Nähe. Am 17. November schien morgens die Sonne auf sein Bett, um ihn in seinen letzten Stunden zu begleiten. Mittags ist Kurt mit einem Lächeln im Gesicht friedlich eingeschlafen. Die Schwestern des Hospizes hatten ihm einige Zeit danach mit Rosenöl sein Gesicht und seine Hände eingerieben, ihm Rosen in die Hände gegeben, Rosenblätter auf seiner Bettdecke verteilt. Seinen Aufenthalt und unsere Anwesenheit während dieser Zeit betrachten Grit und ich als einen gemeinsamen „Abschiedsurlaub“, der in einer anderen Einrichtung nicht möglich gewesen wäre….

Den vollständigen Wortlaut des Briefes können Sie hier lesen: Kurts-Abschied

Ihr Ansprechpartner

André-Sebastian Zank-Wins

Pastor André-Sebastian Zank-Wins / Leiter des Diakonie-Hospizes Lichtenberg

Menschen am Ende ihres Leben zu begleiten und gut zu unterstützen, dafür setzen wir uns ein. Als Einrichtungsleiter ist mir wichtig, dass wir Ihnen sorgsam und kompetent zur Seite stehen. Für alle Fragen rund um unsere Einrichtung und unser Angebot dürfen Sie sich gerne an mich wenden.

   (030) 54 72 57 00
   (030) 54 72 57 15
  hospiz@keh-berlin.de